Die Kultur als Medium der Kommunikation im Verkauf


Welche Kraft kann abstrakte Kunst entfalten?

Wie verbindend Kunst sein kann habe ich an einem Märzabend erlebt. Im Museum Reinhard Ernst fand am 13.3.25 die preview einer phantastischen Sonderausstellung statt. Helen Frankenthaler, deren größter privater Sammler, Rheinhard Ernst, der Stifter des Museums ist, wird mit über 30 Werken präsentiert.

Kunst ermöglicht Begegnungen und lädt ein. Über alles wirtschaftlichen Effizienzdenken hinweg trägt die Kunst zur Verständigung bei, inspiriert und vermittelt etwas, das unserer gesellschaftlichen Entwicklung guttut.

Der Wert künstlerischer Auseinandersetzung mit Materialien, Worten und anderen Medien ist für die Entwicklung unserer Gesellschaft von großer Bedeutung.

So kamen an diesem Abend auch Michael H. Heinz, der extra aus Berlin angereist war, Jan Dirk Dallmer (Chef der Kfz Sparte der R+V / Kravag) und ich zusammen und redeten über Kunst, Kultur und natürlich auch über Versicherungen.

Landespolitik, Kommunalpolitik, Wirtschaft und Bürger trafen zusammen und begegneten sich. So kann ein Miteinander, das so dringend gebraucht wird, besser gelingen.
Reinhard Ernst, Oliver Kornhoff und dem gesamten grossartigen Team des Museum Reinhard Ernst vielen Dank für diese Möglichkeit 🙏💡

Günter Gollner und sein Team vom rue1 haben wunderbar mit Getränken und leckeren Speisen zum Gelingen beigetragen.

Astrid Wallmann, Thilo von Debschitz, Sabine Meder, vielen Dank für den Gedankenaustausch und viel Erfolg bei allen euren Vorhaben!🚀

Keine alternative Textbeschreibung für dieses Bild vorhanden

Etikette

  • Wer begrüsst wen zuerst?
  • Wer geht vor?
  • Wer bestellt?
  • Wer richtet das Wort an den Kellner?
  • Wer verlangt die Rechnung?
  • Über welche Themen spricht man?
  • Über welche Themen spricht man nicht?
  • Welcher Kleidungsstil passt zu welchem Anlass?
  • Was unterstreicht meine Persönlichkeit?
  • Was passt nicht zusammen?
  • In welcher Lautstärke wird gesprochen?
  • Wie führe ich ein gutes Gespräch?
  • Wie beende ich ein Gespräch?
  • Wie viel Redeanteil habe ich?
  • Wie aktiviere ich einen Gesprächspartner?
  • Was heißt es, auf Augenhöhe zu sein?
  • Was ist denn adäquat? Was ist gutes Benehmen?
  • Natürlich kann man das alles außer Acht lassen, nur welches Bild erzeugt man damit?
  • Wäre es gut, eine gewisse Grundausbildung an Kultur, Stil und Etikette zu vermitteln?

Aus meiner Sicht ist es für Unternehmen essenziell, darauf zu achten.

Neben den Produkt- und Organisationsstrukturen eines Unternehmens spielt der Markenkern und die Grundgedanken, die Essenz eines Unternehmens einen Rolle bei der Prägung eines Markenimages. Die sprachlichen Botschaften, die verwendeten Metaphern in Gesprächen, die transportieren Werte – all das spielt in der Wahrnehmung der Kunden und Geschäftspartner eine Rolle.

Die Vielfalt und der Abbau von Hierarchien allein kann als Begründung für mangelnde Ausbildung in Stil und Etikette nur unzureichend sein. Denn aus der Vielfalt wird dann schnell Beliebigkeit. Damit fehlt der Ansatz zur Exzellenz.

Das heißt, ein wesentlicher Teil der Kontaktpunkte eines Unternehmens mit der Öffentlichkeit wird dem Zufall überlassen. Eine gezielte Entwicklung nicht vorhandener Fähigkeiten ist nicht möglich.

Ist das unternehmerische Exzellenz? Passt das mit Effizienzstreben und anderen betriebswirtschaftlichen Zielen zusammen?

Nein, es gefährdet eine sinnvolle und dauerhafte Entwicklung einer Organisation. Ich halte es für geboten, Grundfähigkeiten der Etikette, des Stil- und Sprachbewusstseins als wichtiges Ausbildungselement zu integrieren. Insbesondere die Sprachkultur eines Unternehmens sollte wirken können und damit den Markenkern und das Image transportieren und begleiten.

Unsere Social-Media Kanäle